Konzertbericht
Konzert in der Kirche am 7. Dezember 2025
Dieses Jahr lud die Feldmusik Eschenbach zu ihrem Jahreskonzert in die Kirche ein. Bis auf den letzten Platz gefüllt, wurde die Verbundenheit mit der Feldmusik deutlich sichtbar.
Eröffnet wurde der Abend durch die Juniorband der Musikschule Oberseetal. Mit grossem Applaus begrüsste das Publikum die stattliche Schar Musikantinnen und Musikanten schon beim Einzug in die Kirche. Der hoffnungsvolle Nachwuchs zeigte erstaunliches Können und stimmte die Gäste mit frischen Melodien auf den Abend ein.
Es folgte eine musikalische Reise der Feldmusik mit abwechslungsreichen Darbietungen unter der Leitung des Dirigenten Sebastian Rosenberg. Das Korps interpretierte die anspruchsvollen Stücke sicher und mit viel Gefühl. Die hochstehenden Vorträge verdankte das Publikum mit verdientem Applaus. Zum Medley «A Christmas Festival» hat wohl die Eine oder der Andere bei den bekannten Liedern mitgesummt. Nicole Waldispühl verstand es, mit träfen Worten das Publikum durch das Programm zu führen.
Speziell freute sie sich, die einheimische Violinistin Judith Coll-Lötscher anzusagen, die zu Recht im Programm als Höhepunkt des Abends angekündigt wurde. Ihr perfekt virtuoses Spiel auf der Violine versetzte die Zuhörerinnen und Zuhörer in Begeisterung. Mit dem Zugabestück »Somewhere in my memory» aus dem Film «Kevin allein zu Haus» endete der musikalische Teil des Abendprogramms.
Das garstig-nasse Winterwetter hielt die Wenigsten davon ab, der Einladung zum gemeinsamen Verweilen im Herrengarten des Klosters zu folgen. Das kleine, aber feine kulinarische Angebot fand regen Zuspruch und wurde von weihnachtlichen Klängen des Blechbläser-Quartetts begleitet.
Das spezielle Adventsfenster mit grossformatig projizierten Bildern zu früheren Zeiten, wie z.B. dem Bau der Klosterkirche, aus der Sammlung von Edi Unternährer, stiess auf grosses Interesse und löste rege Gespräche aus. Mit diesem Konzertabend setzte die FME dem zweiten Adventssonntag eindrückliche Akzente.
Quelle Pöstli 2025 / Autor Josef Bucher